Die Situation
In Nuevo Ayacucho leben rund 800 Menschen in einfachen Hütten in der Wüste.
Die Gegend ist sehr trocken und es regnet nicht. Der trockene Boden wird zudem durch den Wind verweht. Es gibt kein fließendes Wasser und keinen Strom.
Die dort lebenden Menschen kamen im Jahr 2000 an diesen Ort. Sie stammen aus Ayacucho in den Anden, wo sie mit einem Wahlversprechen auf 1000 Hektar fruchtbares Land an die Küste gelockt wurden. Seitdem leben sie unter erschreckenden Lebensbedingungen. Nur wenige Dorfbewohner gingen in die Heimat zurück, die meisten hatte dort alles aufgegeben. Nach vielen Jahren in der Wüste ist bei den meisten Einwohnern die Hoffnung gering, aber nicht ganz verschwunden.
„Ich denke manchmal nicht mehr an die Zukunft. Ich warte darauf, dass die Pampa grün wird. Darauf warten wir, dass ist unsere Hoffnung. Ich hoffe, daß es sich entwickelt und das wir Unterstützung von jemandem bekommen.
Wenn wir diese Hoffnung verlieren, werden wir alles verlieren.“
Alejandro Caceres Huicho, Bewohner von Nuevo Ayacucho
